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WANDBILD IN NOBITZ GERETTET !

SPENDENAKTION MIT ÜBERWÄLTIGENDEM ERGEBNIS BEENDET.

GESCHAFFT – Übergabe der „Wandbildkopie“ an Bürgermeister

Ende März 2021, zeitgleich mit dem Ende der Spendenzeit, war es geschafft. Nach vierwöchiger intensiver Arbeit war die Kopie des „Wandbildes“ der Nobitzer Grundschule im Maßstab 1:3 durch Matthias Olbrich vollendet.

Am 1. April übergaben Matthias Olbrich und der 1. Vorsitzende des „Altenburger Geschichtsvereins e.V.“, Wolfgang Böhm, die Kopie des Wandbildes an den Bürgermeister der Gemeinde Nobitz, Hendrik Läbe. Die Übergabe erfolgte vor dem Gemeindeamt und manch vorbeigehender Nobitzer Bürger blieb verwundert kurz stehen um zu sehen was denn da vor sich ging. Neben den drei genannten Personen waren zahlreiche Vertreter der Presse nebst Fotografen vor Ort. Auch der eigentliche Ideengeber für die Aktion, der Ehrenstadtrat Gerhard Stenzel, war anwesend.

Matthias Olbrich sagte bei der Übergabe, dass er schon ein wenig stolz auf das Geschaffene sei. Wörtlich sagte er noch, „ich glaube auch mein Vater Heinz Olbrich wäre sehr stolz auf mich gewesen. Nicht nur auf die gut gelungene Kopie, sondern vor allem, dass ich somit seine Kunst bewahre und die Erinnerung an ihn als Künstler wach halte“.

Bis zum endgültigen Standort wird das „Wandbild“ zunächst einen Platz im Gemeindeamt finden.

Dank der großen Spendenbereitschaft, teils mit recht großzügigen Spenden, sind auch noch einige Mittel für eine noch zu fertigende Dokumentation zur Entstehung der „Kunst am Bau“ von 1980 bis zur Übergabe der Kopie 2021 vorhanden.

Heinz-Dieter Plötner

2. Vorsitzender AGV   

 

 

Fotodokumentation GS Nobitz, Wandbild Haus 2, von Mario Walter


GEWECKTE ERINNERUNGEN ABER AUCH WEHMUT  von Heinz-Dieter Plötner

Schon, seit die Pläne eines Um- und Neubaus der Nobitzer Grundschule in der Praxis Gestalt annahmen, stand es ja eigentlich fest. Doch spätestens mit dem Beitrag in der OVZ vom 26. Januar 2021 über den Stand der Bauarbeiten an der Schule und dem konkret genannten Termin des Abrisses des ehemaligen Schulgebäudes 2, auch bekannt unter dem Begriff „Mittelbau“, kamen für mich greifbar gewordene Erinnerungen auf. Denn mit dem Abriss verschwindet ein bis in die heutigen Tage, nicht nur das Schulgelände, sondern auch den Ort Nobitz, prägendes Kunstwerk. Es war ein Beispiel dafür, dass Kunst am Bau nicht nur in größeren Städten oder in Großstädten stattfand. Am 7. Oktober 1980 wurde das in Putz gekratzte Wandbild feierlich enthüllt. An diesem Tag erfolgte auch, in Anwesenheit der Witwe von Werner Lamberz, Ingrid Lamberz, die offizielle Verleihung des Ehrennamens „Werner Lamberz“ an die damalige POS Nobitz.

Ich war damals stellvertretender Direktor für außerunterrichtliche Tätigkeit an der Schule. Wenn man so intensiv in die damaligen Ereignisse eingebunden war wie ich, kommt heute natürlich auch Wehmut auf, denn diese Kunst am Bau wird nun für immer verschwinden.

Nach meiner abgeleisteten Wehrpflicht in der NVA wurde ich an die POS Nobitz versetzt. Im Mai 1974 begann mein Lehrerdasein als Diplomfachlehrer für Polytechnik in Nobitz. Zu diesem Zeitpunkt war der „Mittelbau“, offiziell das Gebäude 2, noch im ursprünglichen Zustand, wie er als „Nobitzer Schule“ entstand. Doch es gab Pläne der Modernisierung und einiger Umbaumaßnahmen. Das Treppenhaus wurde erneuert, die Raumstruktur teilweise verändert und die Fachunterrichtsräume für Physik und Chemie den Anforderungen modernen Unterrichts entsprechend ausgestattet. Toiletten sollten eingebaut werden, die sich zu dieser Zeit noch in einem separaten Gebäude auf dem Schulgelände befanden. Moderne große Fenster, die die Klassenräume hell und freundlich machten, waren vorgesehen. In diesem Zusammenhang sollte die Schule auch einen Namen erhalten. Zunächst wurde ein solcher gesucht, der nach Möglichkeit einen regionalen Bezug hatte. Dieser wurde in einem Wehrmachtsangehörigen, W. Kluge, Dienstgrad Gefreiter, der auf dem benachbarten Flugplatz seinen Kriegsdienst leistete, gefunden. Nach Schilderungen seiner Mutter hatte er sowjetische Kriegsgefangene mit Lebensmitteln versorgt, gemeinsam mit ihnen Sabotageakte geplant und bei der Ausführung unterstützt. Er kam vor ein Kriegsgericht, wurde verurteilt und erschossen. Postum bekam er von der Sowjetunion eine Auszeichnung und wurde als Widerstandskämpfer geführt. Bei den genaueren Nachforschungen durch Schüler der AG „Junge Historiker“, geleitet vom Geschichtslehrer W. Böhm, kam allerdings zu Tage, dass es Lücken im Lebenslauf gab und einige Schilderungen der Mutter nicht den Tatsachen entsprachen. So wurde dieses Vorhaben verworfen. Mein Vorschlag war, die Schule nach dem sowjetischen Kosmonauten Alexej Leonow zu benennen. Er diente als Pilot der Sowjetarmee auf dem Flugplatz Nobitz. Während seines DDR-Besuchs 1965 gab es auch einen Abstecher nach Altenburg und auf den Flugplatz Nobitz. Damit wäre wieder der örtliche Bezug gegeben. Zwar gab es die Möglichkeit, Namen lebender Persönlichkeiten zu vergeben, doch das Genehmigungsverfahren durch die sowjetischen Behörden wäre zu zeitaufwendig und eine Kontaktaufnahme, wenn überhaupt, nur sehr schwer möglich.

Am 6. März 1978 kam es zu einem Hubschrauberunglück in Libyen, bei dem alle Insassen ums Leben kamen, darunter auch der Leiter der DDR-Delegation Werner Lamberz. Die Direktorin Frau Gudrun Jentzsch machte sofort den Vorschlag, um den Ehrennamen „Werner Lamberz“ zu kämpfen. Sie nahm zeitnah mit der Witwe Ingrid Lamberz Kontakt auf und bat um die Genehmigung dafür. Als diese vorlag, stimmte auch der Kreisschulrat und die SED-Kreisleitung zu. Die Arbeitsgemeinschaft „Junge Historiker“ begann mit der „Erforschung“ von Leben und Wirken Werner Lamberz. Parallel dazu entstand bis 1986 eine Dokumentation über Werner Lamberz, die noch heute im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig nachlesbar ist.

Inzwischen näherte sich die Sanierung des Gebäudes 2 ihrem Ende und es stand nur noch der neue Außenputz an. Also galt es zu überlegen wie nunmehr der Name auf die große, inzwischen fensterlose, bis auf zwei unterm Dach, freie Giebelseite gebracht werden kann. Denn nur diese kam eigentlich in Betracht, um den Namen auch von der Straße her sofort zu erkennen. Schnell wurde klar, dass nur der Namenszug verloren wirkte. So kam die Idee die Fläche künstlerisch zu gestalten. Bei der Suche nach einem Künstler kamen wir auf den Altenburger Heinz Olbrich. Dieser hatte bereits einiges an „Kunst im Bau“ in öffentlichen Einrichtungen wie Kindereinrichtungen in Altenburg-Nord geschaffen. Die Gelder dafür waren bei der Planung schon immer mit eingerechnet. Wir trafen uns in seinem Atelier in der Altenburger Sporenstraße und brachten unser Anliegen vor. Ehe er eine Zusage gab, kam er nach Nobitz, um sich die Situation vor Ort zu betrachten. Er versprach einige Entwürfe zu fertigen, um diese uns vorzulegen. Der, der späteren Fassung sehr nahekommende, gefiel uns am besten. Uns fehlte eigentlich nur noch irgendein Bezug auf den Begriff „Polytechnische“ Oberschule. Der von uns ausgewählte Entwurf wurde von Heinz Olbrich noch einmal überarbeitet und bekam die endgültige Zustimmung. Mit dem Verputzen des Gebäudes konnte auch mit der Umsetzung begonnen werden. Heinz Olbrich hatte die Bilder einzeln in der Originalgröße gefertigt, diese dann auf die gerade frisch geputzte Fläche übertragen und so entsprechend ausgekratzt. Bis das Wandbild dann endlich fertig im Putz war, verging natürlich einige an Zeit. Zum Schluss wurde es dann noch eingefärbt. Bis zur feierlichen Namensgebung am 7. Oktober 1980 blieb das Kunstwerk natürlich verhüllt.

Bis heute bin ich den Verantwortlichen in der Gemeinde Nobitz und der damaligen Schulleitung dankbar und froh darüber, dass nach 1990 nur der Text „POS Werner Lamberz“ überputzt wurde und nicht wie vielerorts das gesamte Kunstwerk aus „DDR-Zeit“ verschwand. Nun ist verständlicherweise das endgültige Aus besiegelt. Allerdings gibt es Überlegungen, wie eine Erinnerung daran erhalten werden kann. Bürger aus dem Altenburger Land, der AGV und der Bürgermeister der Gemeinde Nobitz, Hendrik Läbe (übrigens ein ehemaliger Schüler von mir) initiierten Rettungsmaßnahmen. So konnte auch der Künstler Matthias Olbrich, der Sohn von Heinz Olbrich, hierfür gewonnen werden. Er zeigte sich sehr interessiert, das Erbe seines Vaters zu bewahren. Schon arbeitet er an einer Kopie im verkleinerten Maßstab. Zur Verwirklichung des Projektes sind allerdings Spenden erforderlich. Erfreulich wäre, wenn sich jetzt mehrere Sponsoren finden würden. Vielleicht gibt es auch einige ehemaligen Schüler und Kollegen, die bereit wären, etwas zu spenden. Ich unterstütze, ganz persönlich, einen entsprechenden Spendenaufruf. Einen Ort zur Präsentation des neu geschaffenen Abbildes lässt sich mit Hilfe des Bürgermeisters und seiner Gemeinde, sicher auch finden. Da bin ich optimistisch und die Wehmut wird dann auch sehr schnell vergehen.

Heinz-Dieter Plötner, 2. Vorsitzender AGV 

BISHER HABEN GESPENDET:

Boerngen

Klaus

Grille

Bernd

Dütsch

Gerd

Urban

Gerhard

Oblentz

Gisela

Juhnke

Birgit

Ackermann

Ute

Nündel

Thomas und Sandra

Wagner

Peter und Maja

Förderverein der Grundschule Nobitz e.V.


Reuter

Dr. Andreas und Dipl. Med. Eva

Graichen

Uwe und Brigitte

Lussert

Ute

Gentsch

Rolf und Rosemarie

Stenzel

Gerhard

Gleiniger

Karl und Adelheid

Heinke

Roland

Schnabel

Babette und Dieter

Wagner

Gudrun

Seitz

Alexander

Dietel

Dr. Steffen und Dr. Ellen

Strauch

Marion

Walther

Rosemarie und Hartmut

Richter

Bernhard und Ursula

AWG Wohnungsgenossenschaft eG


Wenzlau

Bernd

Drischmann

Sonja und Dr. Bernd

Etzold

Dieter und Steffi

Stötzner

Nancy

Drischmann

Dr. Bernd und Sonja

Schulze

Wally

Göders

Lieselotte

Küchen Rösler e.K.

Mirko

Höhn

Karsten

Pach

Günter und Karla

List

Kurt

Richter

Klaus

Saupe

Peter

Bauer

Fritz und Carola

Lory

Mirko

Kratsch

Stefan und Regina

Walter Misselwitz Fahrzeugausstattung GmbH

Walter Misselwitz

Sojka

Michaele

Neugebauer

Evelyn

Knittel

Andreas und Christine

Heinke

Dieter und Jutta

Schilling

Marianne

Klinner

Karin und Rainer

Körner

Joachim

Reichart

Gabriele

Eichhorn

Petra

Läbe

Hendrik

Gottlieb

Elke

Burkhardt

Bernd

Stummer

Ute

DANKE!

Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, rufen Sie bitte an: +49 (0) 160 94788705

Auch unter folgender E-Mail erreichbar: altenburgergeschichtsverein@t-online.de


Rettungsaktion für Nobitzer Schul-Wandbild

Altenburger Geschichtsverein und Gemeinde wollen DDR-Kunstwerk als Replikat bewahren

Von Dana Weber, OVZ


Sie wollen das Wandbild im Hintergrund retten: Hendrik Läbe, Wolfgang Böhm, Matthias Olbrich und Heinz-Dieter Plötner (v. l.).Foto: Mario Jahn

 

Nobitz. Das Wandbild am Haus 2 der Nobitzer Grundschule soll gerettet werden. Der Altenburger Geschichtsverein möchte die Darstellungen aus dem Schulalltag der DDR für die Nachwelt erhalten. Ausschlaggebend war ein Zeitungsbericht der OVZ zum geplanten Abriss des Gebäudes nach Ende des Schulneubaues. „Das Relief ist Kunst der DDR und sollte Würdigung erfahren“, meint der 1. Vereinsvorsitzende Wolfgang Böhm. Er ist Initiator der Rettungsaktion, die mit Spendengeldern ein Replikat des sechs Meter großen Bildes im Maßstab von 1:3 ermöglichen möchte.

Mit dem Altenburger Keramiker und Stuckateur Matthias Olbrich wurde bereits der Richtige für die Realisierung dieser Aufgabe gefunden. Er ist der Sohn des Malers und Grafikers Heinz Olbrich, der das Wandbild 1980 anlässlich der Namensverleihung „Werner Lamberz“ für die Nobitzer Schule anfertigte. „Ich war damals als 20-Jähriger an der Ausführung beteiligt und habe meinem Vater dabei geholfen, die Figuren mit dem Pinselstiel in farbigen Putz zu schneiden“, erinnert sich der heute 60-Jährige. Nur an die Gesichter habe ihn der Vater nicht herangelassen. „Mein alter Herr war da immer obergründlich.“

Das Replikat von Matthias Olbrich wird aus drei Tafeln bestehen und im Ganzen zwei Mal zwei Meter messen. Auf grundierten Sperrholzplatten will er das Relief in Eitempera-Technik wieder zum Leben erwecken. „Ich mache das im Andenken an meinen alten Herrn. Es muss wieder Vaters Handschrift haben.“ Vor allem den schnittigen Charakter des Originales will Olbrich erhalten. Kolorieren werde er nicht. Es soll ja typisch nach DDR aussehen.

Im Flur von Haus 1 könnte das Wandbild künftig seinen Platz finden. Laut Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) möchte die Gemeinde das Gebäude nach Abschluss des Schulneubaues erwerben. Hier sollen Gemeindebibliothek und eine Begegnungsstätte ihre Räumlichkeiten erhalten. „Unser Ziel ist es, dass wir das neu entstehende Kunstwerk als Relikt der DDR-Zeit ortsnah präsentieren.“ Hendrik Läbe ist ein erklärter Fan des Reliefs: „Das Bild finde ich genial. Da ist unser praktischer Unterricht dargestellt. Das ist heimatgeschichtlich wertvoll.“



2500 Euro werden gebraucht, um das Nobitzer Bild retten zu können. Der Altenburger Geschichtsverein ruft daher zur Spendenaktion auf und hofft auf eine rege Beteiligung. Spenden sind unter dem Verwendungszweck „Wandbild Grundschule Nobitz“ auf folgendes Konto möglich:

Osterländer Volkszeitung 26.01.2021
Dokument Nobitz Schule Wandbild.pdf (285.54KB)
Osterländer Volkszeitung 26.01.2021
Dokument Nobitz Schule Wandbild.pdf (285.54KB)


Die Presse berichtete ausführlich über das Schicksal eines Kunstwerkes, das 1980 vom Künstler Heinz Olbrich geschaffen wurde und im Juni 2021 durch den Abriss des Hauses mit der Giebelwand zerstört wird. Durch eine großartige Spendenaktion konnte jedoch eine Kopie im Maßstab 1:3 von Matthias Olbrich angefertigt werden, die am 1. April 2021 an den Bürgermeister der Gemeinde, Hendik Läbe, übergeben wurde. So konnte ein einzigatiges Kunstwerk, im wahrsten Sinne des Wortes, in unsere Zeit übertragen werden und gibt Zeugnis vom Leben der Generationen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

LANDKURIER NOBITZ
2021_05(1).pdf (3.24MB)
LANDKURIER NOBITZ
2021_05(1).pdf (3.24MB)
LANDKURIER NOBITZ
2021_06(1).pdf (3.53MB)
LANDKURIER NOBITZ
2021_06(1).pdf (3.53MB)

Da das Spendenaufkommen sehr intensiev war, wird der Vorschlag unterbreitet, dass die Initiatoren der Spendenaktion (AGV), der Gemeinderat und die Bürger von Nobitz eine würdige Erinnerungsstätte gestalten, die sich zur historischen Sehenwürdigkeit des Ortes Nobitz entwickelt. Spender und die Bevölkerung von Nobitz sind aufgerufen, sich an der Ideenfindung zu beteiligen. Senden Sie ihre Ideen an den AGV bzw. an den Landkurier Nobitz (Tel.: 03447 310855, Mail: landkurier@nobitz.de) der diese dann veröffentlichen wird.                                                    Die Kopie befindet sich zur Zeit im Konferenzsaal der Gemeindeverwaltung in Nobitz, Bachstraße 1 und kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Foto: Wolfgang Böhm

Moderne Kommunikation zwischen Matthias Olbrich (großes Bild) und Wolfgang Böhm über ein iPhone förderten in Zeiten der Coronapandemie 2021 den Fortschritt der originalgetreuen Kopie des Wandbildes im verkleinerten Maßstab.Die Schwierigkeit in der Umsetzung lag in den unterschiedlichen Techniken, die Heinz Olbrich in seinem großen Wandbild in Kratzputztechnik anwandte und Matthias Olbrich, im gemalten kleinen Format übersetzte.Nur durch großes Einfühlungsvermögen in die Arbeit seines Vaters, konnte das Kunstverständnis dieser Generation in usere Zeit des 21. Jahrhunderts gerettet werden..

MATTHIAS OLBRICH

geboren 05.08.1960 in Schmölln

1977 - 1979  Lehre zum Keramiker bei Peter Tauscher

                     Keramikwerkstatt in Waldenburg

1979 - 1981  Mitarbeit in der Werkstatt des Vaters

 1980            Mitarbeit am Wandbild in Nobitz

1981 - 1982  Arbeitals Töpfer bei der SDAG Wismut

1982 - 1988  Aufbau und Arbeit in der Töpferwerkstatt

                     im Atelier des Vaters

seit 1988      Selbständiger Töpfer in eigener Werkstatt

1998             Umzug in neue Werkstatt in der

                     Langengasse 10 in Altenburg

seit 1998      Tätigkeit als Stukkateur

2000             Facharbeiterbrief als Stukkateur


                      Telefon: +49 (0)157 84900646


 

Mitteilung zur EXKURSION DES ALTENBURGER GESCHICHTSVEREIN: (klicken Sie hier):

 


Mitteilung: (klicken Sie hier)

PETRA HERRMANN

Was bleibt...

> Ein verlassener Ort <

Fotoinstallation

> Kokons <

Arbeiten auf Papier

Foto: Petra Herrmann

Mitteilung:  Zum Tag des Offenen Denkmals

1. Sollte diese Veranstaltung in diesem Jahr stattfinden, dann wird sie wieder am Sonnabend, 12.09.2020, vor dem offiziellen TAG DES DENKMALS stattfinden. Interessierte möchten sich bitte anmelden, da nur eine begrenzte Anzahl der Teilnehmer zugelassen werden. Dies kann im INFODOK in der Marktgasse, oder auch unter 0160 94788705, oder per Mail altenburgergeschichtsverein@t-online.de geschehen.

2.      Entdecken, was uns verbindet - Ein altes Haus erzählt am 13.09.2018, von 14:00 bis 17:00 Uhr. Führungen in kleinen Gruppen, Markt 12 (Der Eingang ist in der Marktgasse!) durch die Räume des INFODOK vom Altenburger Geschichtsverein (inkl. Höhler). Die Führungen gestaltet Frank Stalive (AGV).

3. Zum TAG DES DENKMALS am 13.09.2020 wird es auch in Meuselwitz  einen RUNDGANG ÜBER DAS GELÄNDE DER EHEMALIGEN HASAG geben.  Treffpunkt: Um 10:00 Uhr an der Ecke Weinbergstraße / Nordstraße. Die Führung gestaltet Frank Stalive (AGV) aus Meuselwitz. (Ende: ca. 12:00 Uhr). Anmeldungen auch über: 0151 56566474.

                  Wir hoffen auf Ihr Kommen und freuen uns auf Ihr Interesse.

MITTEILUNG - Alle Veranstaltungen werden wegen der Corona-Pandemie verschoben oder fallen aus!

ZUM TAG DES OFFENEN DENKMALS AM 13.09.2020 präsentieren sich die neuen Vitrinen im INFODOK. Alle Besucher, die Zeitzeugnisse zur Ausstellung beisteuern möchten (auch als Leihgabe), sind herzlich willkommen. In den nächsten Monaten möchte der AGV eine neue repräsentative DAUERAUSSTELLUNG zur Darstellung der Geschichte des 20./21. Jahrhunderts im Altenburger Land aufbauen.

Unser Dank gilt den fleißigen Helfern, die diese Vitrinen transportiert und aufgebaut hatten.

Dank auch der Altenburger Schloßverwaltung für die großzügige Spende.

Foto: Wolfgang Böhm



MITTEILUNG:

DAS IST SEIT DEM 27. FEBRUAR 2020 UNSER NEUER VORSTAND HIER KLICKEN

 Foto: Mario Jahn, Archiv: AGV

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